Konzerte
11. Oktober 2026: Filmmusik der letzten 100 Jahre –…
“If I can make an audience’fs eyes wet, Johnny’s score will allow the tears to actually fall” – so spricht Regisseur Steven Spielberg über seinen langjährigen Filmmusik-komponisten John Williams. Wir laden ein zu einem besonderen Konzert am 11. Oktober 2026 um 17 Uhr in St. Cyriak.
Bernhard Münchbach an diversen Trompeten und sein musikalischer Weggefährte Thomas Strauß an der Kirchenorgel nehmen Sie mit auf eine musikalische Reise durch mehr als 100 Jahre Geschichte der bewegten Bilder – von der Stummfilmzeit über legendäre TV-Serien bis hin zu „die-Welt-erobernden“ Blockbustern.
Alle diese Filme – egal, ob auf Kino-Leinwand oder auf dem heimischen Bildschirm – verdanken ihren Erfolg auch der musikalischen Unterstützung: Wer einen Film kompositorisch begleitet, versucht, Emotionen und Szenen in ihrer jeweiligen Wirkung zu unterstreichen und zu verstärken. Im Idealfall kommt es dann dazu, dass nur wenige Töne einer solchen Melodie reichen, und der Zuhörer hat automatisch Sequenzen oder gar den ganzen Film wieder vor seinem geistigen Auge.
Das Musiker-Duo Münchbach-Strauß präsentiert Ihnen ihre persönliche Auswahl dieser Melodien. Und ganz bestimmt werden Ihnen noch weitere Filme, Melodien oder Komponisten einfallen, die nicht im Programmheft stehen – dafür hoffen die Künstler, dass es gelingt, Ihnen doch den ein oder anderen Filmstreifen in Erinnerung zu rufen, an den Sie vielleicht nicht von vorneweg gedacht haben.
À propos Programmheft: Das gestalten die Zuhörer selbst – wer aufmerksam der Musik zuhört und der Konzertmoderation folgt, kann nicht nur sein Programmheft selbst vervollständigen, sondern auch ein Rätsel lösen – die richtige Lösung wird am Ende des Konzertes prämiert.
Lassen Sie sich von diesem außergewöhnlichen Konzert überraschen – schließen Sie die Augen und erleben eine Retrospektive auf über 100 Jahre bewegte Bilder!
Und jetzt „Film ab!“

Thomas Strauß, Kirchenmusiker in Oppenau und Leiter des Bach-Chores Ortenau ist Begleiter namhafter Solisten, wie Enkhjargal Dandarvaanchig (mongolischer Pferdekopfgeiger und Sänger) sowie des Komponisten und Blockflötisten Hans-Jürgen Hufeisen. In diesem Zusammenhang steht er oft mit dem Benediktiner-Pater Anselm Grün und Margot Käßmann auf der Bühne. Die Leidenschaft zum Komponieren findet in seinem 2022 uraufgeführten Oratorium „Johannes“ seinen ersten Höhepunkt. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen und weltweite Konzertreisen runden sein Wirken ab.
Der Trompeter Bernhard Münchbach (Offenburg) etablierte sich als musikalischer Grenzgänger mit einem vielschichtigen musikalischen Profil: Neben Jazzkonzerten und -aufnahmen und Arbeiten als Studiomusiker ist er im Bereich der barocken, klassischen und zeitgenössischen Musik mit Trompete-Orgel-Programmen regelmäßig im In- und Ausland zu hören. Mit der amerikanischen Organistin Susan Foster konzertierte er mehrfach in den USA; in Südkorea präsentierte er zusammen mit der Organistin Ji-Youn Han mehrere Solokonzerte in Seoul.